Team Programm

Teams entwickeln von der Gruppe zum System.

Ein Team ist nicht automatisch eine Einheit, nur weil Menschen im selben Organigramm stehen. Echte Zusammenarbeit entsteht, wenn Rollen klar sind, Konflikte besprechbar werden und Vertrauen nicht nur behauptet, sondern erlebt wird. Dieses Programm begleitet Teams über mehrere Monate dabei, von einer Arbeitsgruppe zu einem System zu werden, das sich selbst tragen kann.

Das Programm verbindet Teamdiagnostik mit gezielten Interventionen und nachhaltiger Verankerung. Es ist kein einzelner Teamtag — es ist ein Prozess, der sicherstellt, dass sich nicht nur die Stimmung verändert, sondern die Struktur der Zusammenarbeit.

Der Unterschied

Teambuilding ist kein Teamtag im Seilpark.

Die meisten Teamentwicklungs-Massnahmen scheitern nicht am Tag selbst — sie scheitern am Montag danach. Die Stimmung war gut, alle haben mitgemacht, aber zwei Wochen später sind die alten Muster zurück. Das liegt daran, dass ein einzelner Workshop Muster sichtbar machen kann, aber nicht verändern. Veränderung braucht Wiederholung, Reflexion und Begleitung über Zeit. Dieses Programm liefert genau das.

Ablauf

Drei Phasen, drei Monate.

01

Teamdiagnose Woche 1–2

Bevor ich mit dem Team arbeite, spreche ich mit jedem Teammitglied einzeln. Diese Vorgespräche sind vertraulich und dienen dazu, die Dynamiken zu verstehen, die im Gruppenkontext nie ausgesprochen werden: Wer vertraut wem? Wo gibt es ungelöste Konflikte? Welche Rollen sind klar, welche erzeugen Reibung? Was braucht das Team von seiner Führungskraft — und bekommt es das? Daraus entsteht ein Bild des Teams, das über die offizielle Version hinausgeht. Dieses Bild ist die Grundlage für alles, was folgt.

  • Vertrauliche Einzelgespräche mit allen Teammitgliedern (30–45 min pro Person)
  • Gespräch mit der Führungskraft (60 min)
  • Teamdiagnose-Bericht (intern, nur für Auftraggeber)
02

Intervention Monat 1–2

Auf Basis der Diagnose gestalte ich zwei bis drei ganztägige Workshops mit dem gesamten Team. Die Themen sind nicht generisch — sie kommen direkt aus den Vorgesprächen. Wenn das Problem Kommunikation ist, arbeiten wir an Kommunikation. Wenn es Rollen sind, klären wir Rollen. Wenn es ein Konflikt zwischen zwei Personen ist, der das ganze Team lähmt, adressieren wir diesen Konflikt — nicht als Tribunal, sondern als strukturierten Prozess. Zwischen den Workshops gibt es konkrete Aufträge: Neue Gesprächsformate testen, Feedbackrunden einführen, Entscheidungsprozesse verändern. Das Team arbeitet an sich selbst, nicht nur im Workshop, sondern im Alltag.

  • 2–3 ganztägige Team-Workshops
  • Massgeschneiderte Inhalte basierend auf Diagnose
  • Praxisaufträge zwischen den Workshops
  • Optionales Einzelcoaching für die Führungskraft (parallel)
03

Verankerung Monat 3

Im dritten Monat geht es nicht mehr um neue Impulse, sondern um Stabilisierung. In einer Follow-up-Session überprüfen wir gemeinsam: Was hat sich verändert? Was ist geblieben? Wo braucht es Nachsteuerung? Ich führe eine zweite Runde Kurzgespräche mit den Teammitgliedern, um zu hören, wie die Veränderungen im Alltag ankommen — nicht nur aus der Perspektive der Führungskraft. Das Programm endet mit einem Abschlussbericht und einer Empfehlung für die nächsten Schritte. Manche Teams brauchen danach nichts mehr. Andere profitieren von einem Refresher nach sechs Monaten. Das entscheidet das Team, nicht mein Angebot.

  • Follow-up-Workshop (halbtägig)
  • Zweite Runde Kurzgespräche mit Teammitgliedern
  • Abschlussbericht mit Empfehlung
  • Optional: Peer-Coaching-Struktur zur Selbststeuerung
Umfang

Drei Monate, ein Team, volle Aufmerksamkeit.

Das Programm ist für ein Team konzipiert — maximal 15 Personen. Grössere Abteilungen werden in sinnvolle Einheiten aufgeteilt. Jedes Programm ist individuell gestaltet: Die Diagnose bestimmt die Inhalte, nicht ein Standardkatalog.

Für Organisationen, die mehrere Teams gleichzeitig entwickeln möchten, erstelle ich ein koordiniertes Gesamtkonzept, das übergreifende Muster adressiert und teamspezifische Massnahmen miteinander verbindet.

Zielgruppe

Für Teams, die mehr sein wollen als eine Arbeitsgruppe.

Dieses Programm eignet sich für Teams, die unter Druck stehen — durch Reorganisationen, Wachstum, Führungswechsel oder schlicht durch die Erkenntnis, dass die Zusammenarbeit nicht so funktioniert, wie sie könnte. Es eignet sich nicht für Teams, die ein nettes Teamevent suchen. Das hier ist Arbeit. Ernsthafte, manchmal unbequeme Arbeit an der Art, wie Menschen miteinander umgehen. Aber es ist die Art Arbeit, die danach einen echten Unterschied macht.

Erfahrung
Gemeinsam haben wir intensiv an den Themen Verhaltens- und Teampsychologie sowie an Führungskommunikation gearbeitet. Sie vermittelte das Wissen praxisnah, sodass ich das Gelernte unmittelbar anwenden konnte.
Ursula Hegner, Co-Leitung Paten- und Spenderservice
World Vision Schweiz und Liechtenstein

Lassen Sie uns über Ihr Team sprechen.

Ein kurzes Gespräch reicht, um zu klären, wo Ihr Team steht und ob dieses Programm der richtige Rahmen ist. Unverbindlich und vertraulich.

info@annesigridfuchs.ch